Auf der Klostergarten-Route im Kulturkreis Höxter – Juni 2025

Benediktiner, Minoriten, Kopten, Kapuziner, Steyler und Augustiner

Eine selbstorganisierte Radtour, übernachtet wurde in Hotels

Abtei Marienmünster

Teilnehmer: Michaela und Otto, Vera und Reinhard, Hans-Günter, Johannes, Sebastian, Angelika und Claus

Vorbereitung:
Eine nette Nachbarin war mit einer Damenrunde mit E-Bikes die Klostergarten-Route gefahren und war begeistert. Die gesamte Route ist allerdings für drei Tage viel zu lang. Andererseits kannten wir bereits viele Orte der Route (Hardehausen, Warburg, Willebadessen, Gehrden, Bad Karlshafen, Nie- und Steinheim). So ließ sich aus den bisher unbekannten Orten doch eine gute Tour zusammenstellen. Am zweiten der drei Tage radelten wir ausschließlich auf der Klostergarten-Route. Das allen weitgehend unbekannte Marienmünster wurde als erster Übernachtungsort gewählt und Bad Driburg als zweiter. Die Touren wurden mit outdooractive erstellt und auf Fahrrad-Navi und Smartphone übertragen. Das Garmin-Navi machte wie immer Spirenzchen, mittlerweile ist es doch schon etwas aus der Zeit gefallen.

Do. 19.6.25 (45 km + individuelle Anfahrt, Route)
Gut gefrühstückt und gelaunt trafen wir uns alle in Schloß Neuhaus zum gemeinsamen Start ins Klostergarten-Abenteuer. Zuerst bewegten wir uns natürlich auf heimischem Terrain. Das ist immer so, wenn wir nicht mit dem Zug losfahren. Der erste Ort, der durchfahren werden musste, war Neuenbeken. Und anscheinend ist Neuenbeken an Fronleichnam immer ein voll geschmückter Ort, aber zum Glück noch ohne Umzug (das haben wir schon anders erlebt). Beim Waldschulhaus konnten sich die neuen E-Bikes (insgesamt vier neue) erstmals bewähren, denn hier geht es ein Stück nennenswert bergan.

Vor dem Altenbekener Viadukt

Kurz vor Altenbeken fährt man unter dem Viadukt hindurch. Direkt dahinter ist jetzt ein Fotopunkt eingerichtet, an dem man sich selbst und das Viadukt in einen runden Rahmen stellen kann. Auch der Sonnenstand war zu der relativ frühen Tageszeit genau richtig, so dass wir gar nicht anders konnten. Altenbeken wurde auf der noch ruhigen Hauptstraße durchquert. Kurz vor dem Ortsende bogen wir ab auf die Straße nach Feldrom, hier nahm die Motorraddichte plötzlich stark zu. Doch auch diese Straße sollten wir verlassen. Ein Schotterweg mit sehr grobem Schotter führte steil hinauf zur Rehberg-Strecke (Bollerbornstr.). Die ersten mussten schieben ("Wer sein Fahrrad liebt ..."). Schließlich wurde die Rehberg-Strecke erreicht. Von hier war noch ca. 1 km bis zum Rehbergpass, dessen Höhe durch eine mächtige Serpentine gewonnen wurde. Am Pass gab es eine richtige Rast.
Doch statt dass wir nun auf der anderen Seite die Serpentinen schön bergab fuhren, war meine Idee, dass wir ab dem Parkplatz autofrei auf dem benannten Emmerweg direkt nach Langeland abkürzten. Kürzer war es zwar, aber der Weg war so schlecht, schmal, rutschig und holprig, dass viel (auch bergab) geschoben werden musste. Zum Glück hatte es weder körperliche Schäden noch Schäden an den Rädern gegeben. Und der Tourenplaner hat auch etwas dazu gelernt. Endlich nach ca. 2 km lichtete sich der Wald und der Emmerweg war geteert. Ab hier war es wieder eine gemütliche Kaffeefahrt.
Ab Langeland blieben wir lange auf der L755, die komplett einen Radweg hatte aber auch nicht übermäßig stark befahren war. An der Zufahrt zum Bilster Berg war ein kleiner Parkplatz, auf dem wir unsere letzte Rast machten. Es wurde auch von einer Eisdiele geredet, doch der einzige Ort, der in Frage kam, war Nieheim. Leider bogen wir am Ortsanfang zu früh ab, so dass wir das Zentrum komplett verfehlten. Die Eisdiele war somit gestrichen.

Drei Oldtimer

Die nachfolgenden Radwege bis Marienmünster waren allerdings sehr schön. Und erst kurz vor Marienmünster kamen wir wieder an eine Hauptstraße (B239). Am Klosterkrug Marienmünster wurden wir von einem sehr schönen Biergarten empfangen. Blickfang war hier jedoch der kleine Parkplatz davor, auf dem drei echte Oldtimer standen: zwei vierrädrige Morgan und ein dreirädriger JAP. Als wir noch überlegten, was wir nun tun sollten, machten sich die drei auch noch zur Abfahrt bereit und setzten sich mit großem Brimborium und Aufsehen in Bewegung.
Inzwischen hatte Angelika herausgefunden, dass wir bereits die Zimmer beziehen konnten, obwohl es erst etwa 14 Uhr war. Eine schöne Dusche nach der Anstrengung und danach Treffen im Biergarten war jetzt genau das richtige. Da die Abtei und das Besucherzentrum um 17 Uhr schließen, blieb es bei einem Getränk und wir machten uns auf den Weg zur Abtei. Dabei passiert man das schöne Klostertor sowie die drei öffentlichen Scheunen: Schafstall, Reise- und Ackerscheune. Dahinter blickt man von oben auf den Klostergarten hinab sowie auf das wunderschöne Alte Försterei-Haus. Jetzt ging's aber erst mal in die Abtei (12. Jahrhundert), deren Altar aber nur durch ein Gittertor zu bewundern ist. Ein weiterer Hingucker ist die Orgel, die bereits einmal erneuert wurde und fast 3000 Orgelpfeifen besitzt.

Reise- und Ackerscheune Abtei-Orgel

Dies alles lernten wir im Besucherzentrum, in dem eine Ehrenamtliche uns das alles Video-unterstützt erklärte. Punkt 17 Uhr stellte die Technik den Dienst ein, doch wir hatten ja noch einiges vor. Zuerst der Rundgang auf dem Gelände "Themenpfad Holz". Marienmünster besitzt auch einen Weiher, den Ketser Dyk, der wird dabei gestreift und an ihm befindet sich auch der Fotopunkt, von dem man die Abtei über dem See und als Spiegelbild im See sieht.

Abtei über Ketser Dyk Aussichtsturm Hungerberg

Auf der anderen Seite der B239 liegt der Hungerberg, den wollten wir noch erklimmen, um uns dann richtig hungrig auf das leckere Abendessen zu stürzen. Der Hungerberg ist 324 m hoch und hat obendrauf noch einen sehr hohen Aussichtsturm. Und die Sicht war heute hervorragend. Der Turm hat oben auf jeder Seite Übersichtstafeln, die Zeigen, was man so sieht. Sehr empfehlenswert!
Außerdem gehört der Hungerberg zur Kette der preußischen optischen Telegrafen von Koblenz nach Berlin, über die man bereits im 19. Jahrhundert Telegramme übermitteln konnte. Den Anstieg nahmen wir auf dem kürzesten Weg, bergab gingen wir doch lieber etwas Zickzack, um Muskelkater zu vermeiden. Kurz vor dem Hotel nutzten wir die aufwendige B239-Unterführung, dann ging es endlich an den Tisch. Flammlachs mit Bärlauch-Pesto war der Hit, es gab aber auch viele andere leckere Gerichte. Als keine Getränke mehr nachgeliefert wurde, machten wir noch einen kleinen Rundgang über den Themenweg und den Klostergarten. Schließlich waren gerade die längsten Tage des Jahres.

Klostergarten Klosterpforte

Am Ende suchten wir unsere Zimmer auf. Die waren nicht so toll: entweder schlief man nach vorne zur Bundesstraße raus oder nach hinten, wo verschiedene Motoren das Schlafen erschwerten. So wurde es eine heiße Nacht.

Fr. 20.6.25 (66 km Route)
Alle hatten schlecht geschlafen – aus o. g. Gründen. Auch das Frühstück war bescheiden, einziges Highlight war das Rührei. Aber auch das kann man besser hinkriegen, das sahen wir am nächsten Morgen. So war es auch kein Problem, die Abfahrtzeit von 9 Uhr einzuhalten, denn heute war schließlich unsere längste Etappe. Für unsere Route war die aufwendige Unterführung genau passend und wir rollten anschließend angenehm bergab nach Vörden (ebenfalls Ortsteil von Marienmünster). Hier genehmigten wir uns einen kleinen Abstecher zum Schloss, ganz nett, aber bleibt wohl nicht in bleibender Erinnerung. Den Schlosspark schenkten wir uns, da wir ja auf Klostergärten aus waren.
Hinter Vörden wurde der Radweg noch besser und schöner: einwandfreier Zustand, immer ln der Nähe der L755, aber fast nie direkt an der Straße. Von Vörden nach Eilversen gibt es einen kurzen Anstieg. Vor Ovenhausen überraschte uns eine weitere Sehenswürdigkeit: die Kükenquelle, mit einem wunderschönen geschnitzten Holztor davor. Erst kurz vor Lütmarsen fahren Radler auf die L755, um direkt hinter dem Ort auf die noch kleinere Kreisstraße nach Brenkhausen zu biegen. Dass wir nach einem Kreisverkehr bereits im Ort waren, habe ich völlig verpeilt: so sind wir erfolgreich am koptischen Kloster Brenkhausen vorbei gefahren. Dann waren wir in Höxter, wo wir Genussradler schon einmal übernachtet hatten. Die damals nicht besuchte Marienkirche, ehemaliges Minoritenkloster, fanden wir leicht, doch hier gab es keinen Klostergarten. Naja, jeder Zeitgewinn mehr ermöglichte uns den Abstecher nach Brakel hinein (davon später).
Hier in Höxter ging es erstmal an die Weser auf den Weser-Radweg, der beliebteste Radweg Deutschlands. Er ist auch wirklich gut befahren, aber zum Glück ist er relativ breit, so dass alle Platz finden. Am Werder entfernt man sich etwas von der Weser und gelangt an den Godelheimer See mit schönem Sandstrand.

Strand am Godelheimer See

Um Baden zu gehen war es uns aber doch noch ein bisschen zu kühl. Südlich der Seenplatte verließen wir den Weserradweg und bogen nach Godelheim ab, das gar nicht an der Weser liegt. Von hier ging's im breiten Nethetal nach Amelunxen. Dort suchten wir uns im "Lebensgarten" ein schattiges Plätzchen für eine größere Rast. Wer im Klosterkrug beim Frühstück etwas mitgenommen hatte, konnte es hier verzehren. Während der Rast wurden wir durch einen Eisdielencheck für Brakel unterhalten – und siehe da: das beste Eiscafé (Venezia) lag praktisch an der Route, falls wir nach Brakel hinein fahren würden.
Der nächste Ort, Ottbergen, überraschte uns mit einem schönen Kirchwinkel und KuStall (Kunstzentrum in einem alten Fachwerkhaus). Weiter ging die sehr angenhme Strecke über Bruchhausen im Nethetal. Ein Radwegweiser wies hier mal eine andere Strecke aus als unser Navi, doch in der Regel ist das ohne Belang. Doch hier hatte sich die Radroute tatsächlich verändert: ein Weg zur Nethe ist weggefallen und die Geradeausstrecke endete im Nirvana. Mussten wir etwa wieder kilometerweit zurückfahren? Ein menschliches Bedürfnis ließ mich dann doch mal um die Ecke linsen. Und hier war gerade eine Art Baustraße angelegt worden, die uns zur Nethebrücke und unserer eigentlichen Strecke brachte. Die Brücke gehört zu Hembsen, linksnethisch ging's dann weiter bis Erkeln. Hier war klar, dass wir uns den Abstecher nach Brakel zeitlich leisten konnten. Denn Zeit kostet es schon, wenn zwei Klöster und noch die Eisdiele besichtigt werden müssen.

Engel am Kapuziner-Kloster Turm Gymnasium Brede

Vom ersten Kloster war noch die Kapuzinerkirche übrig geblieben, einen Klostergarten gab es hier nicht. Noch wesentlich eindrucksvoller war das zweite Kloster, Kloster auf der Brede. Dieses ist wohl noch in Betrieb und besteht aus einen schönen Gebäude-Ensemble, den zur Brede gehören auch Kinder- und Familienzentrum, Schwester-Altenheim und vor allem die Schulen, allen voran das Gymnasium mit dem auffälligen dicken runden Turm. Der Klostergarten hinter den Gebäuden lockte jetzt nicht mehr so doll wie das Eiscafé Venezia, das wirklich ausgezeichnet war, und vor dem auch noch gerade ein Tisch frei wurde.
Gestärkt ging es dann vorbei am Bahnhof wieder südlich aus der Stadt hinaus auf unsere eigentliche Strecke auf der Brakeler Marsch. Riesel, Istrup und Herste waren die nächsten Orte und eigentlich bewegten wir uns die ganze Zeit entlang der Bahnstrecke Brakel-Bad Driburg. Erst kurz vor Bad Driburg ging es noch mal richtig durch die Natur, aber auch über einen Hügel (Steinberg), bevor wir in den Ort auf der Brunnenstraße, an der auch unser Hotel liegt, hinein rollten. Das Hotel war sehr angenehm, einzige Schwierigkeit war, den etwas abgelegenen Fahrradschuppen zu finden. Und im Biergarten gab es heute Abend ein Schnitzel-Buffet, so dass einige schon bedauerten, dass wir im Pferdestall einen Tisch reserviert hatten. Nun wurden die Zimmer bezogen, Treffen war danach im schönen Biergarten im Innenhof des Hotels. Doch da der Tisch bereits um 18 Uhr reserviert war, blieb einigen gar keine Zeit, ein erstes Getränk zu sich zu nehmen.
Bei dem angenehmen Wetter konnten wir im Pferdestall natürlich draußen sitzen (im Gräflichen Park). Aber auch das Gebäude innen war ausgesprochen schön und besitzt noch viele Requisiten aus der echten Pferdestall-Zeit. Das Essen war auch sehr gut, wenn auch z. T. sehr übersichtlich. Hit war eine Waldpilz-Consommeé als Vorsuppe. Die Bedienkräfte waren auch sehr nett und zeigten uns mitunter Speisen, die wir selber gar nicht bestellt hatten. Und zu trinken gab es Benediktiner-Helles – wo wir doch die letzte Nacht im Benediktinerkloster verbracht hatten.

Benediktiner-Hell Kopf und Körper-Labyrinth

Beim anschließenden Spaziergang im Gräflichen Park (ab 18 Uhr Eintritt frei) trafen wir doch tatsächlich den ersten (uns bekannten) Paderborner. Besichtigt wurde hier das Rehgehege und der Parksee mit Diotimastatue auf einer Insel. In die Stadt und zum Kloster kamen wir nicht mehr, da der Park nur über sehr wenige Zu- und Ausgänge verfügt. So gingen wir noch in das Kopf und Körper-Labyrinth mit kleinem Aussichtsturm sowie mitten durch das Gräfliche Park-Hotel (noch eine Klasse besser als unseres ...).
Da es nun auch schon dunkel wurde, besuchten wir noch einmal unseren Biergarten und genossen Kölsch und Helles. Und in diesem Hotel konnte man ruhig und prima schlafen.

Sa. 21.6.25 (28 km Route)
Im Hotel am Park gab es ein erstklassiges Frühstück mit allem drum und dran. Gut gelaunt beschlossen wir, auch noch zu den Klöstern von Bad Driburg zu fahren, zumal die heutige Strecke sowieso nicht lang war. Das ehemalige Kloster St. Xaver ist heute ein eindrucksvolles Gymnasium, die Kirche und der Garten sind aber im Gymnasium und somit samstags geschlossen. Ob sie an Werktagen besichtigt werden kann, weiß ich allerdings nicht.

Gymnasium St. Xaver

Das um die Ecke liegende Dreifaltigkeitskloster hat allerdings einen großen Klostergarten, doch auch hier standen wir vor verschlossenen Türen: wegen Nonnenklausur war das Kloster an diesem Wochenende geschlossen. So blieb uns nichts anderes übrig, als den Rückweg nach Paderborn anzutreten. Dazu musste das Stadtzentrum von Bad Driburg durchquert werden. Direkt hinter dem Zentrum und noch in der Stadt beginnt die Steigung hoch zum Eggegebirge. Oberhalb des St. Josef Hospitals beginnt der Wald und hier wurde es richtig steil. Und dazu so unwegsam, dass sogar E-Bikes geschoben werden mussten. Das Stück war nur 700 m lang, aber hatte es in sich. Als wir den Wald verließen, wurde es sofort flacher und ein kleiner Inselberg mit Bank lud zum Ausruhen ein. Nach kurzer Zeit kamen wir sogar auf einen geteerten Weg. Vorbei am Berg "Knochen" (368 m) und Gut Knochen erreichten wir nun fast mühelos den Egge-Kammweg, der hier ebenfalls geteert war. So ließ es sich bequem fahren. Und beginnend bei einem winzigen See ging es auch schon bergab.
An der Max und Moritz-Quelle machten wir noch eine Rast und Fotos, dann ging es in rasender Fahrt weiter runter bis zur Schützenhalle Altenbeken mit Grill- und Parkplatz. Hinter dem Bahntunnel ist man bereits mitten in Altenbeken. Auf der nun bekannten Strecke ging es weiter nach Neuenbeken. Erst dahinter war die Route wieder anders: wir fuhren direkt auf Paderborn zu, was offensichtlich nicht jedem gefiel, denn ohne dass sich jemand verabschiedet hatte, waren wir plötzlich nur noch zu viert. Merkwürdig war das schon, aber so brauchten wir den zentralen Verabschiedungspunkt (Paderbrücke am Fürstenweg) nicht mehr anzufahren. Von dort hätte jeder perfekt nach Hause radeln können. Uns war es recht, denn durch die noch immer recht frühe Tageszeit konnten wir vier gut auf dem Wochenmarkt und in der Stadt einkaufen gehen. Selbst unser geliebter Cosimo war auf dem Markt.
Um 18:30 Uhr war Treffen zum Abschlussessen im "Spice of India". Das Essen schmeckte zwar gut, aber auffällig war, dass wir den ganzen Abend die einzigen Gäste waren. Und das ein einem Samstag in zentraler Lage in Paderborn. Außerdem bekamen wir nach dem Essen keine weiteren Getränke. Daher brachen dann einige (aber nicht alle) zu einem Spaziergang durch das Paderquellgebiet auf. Auf der Freilichtbühne vor der Stadtbibliothek lief gerade das Theaterstück "Istanbul" mit Anne Bontemps. Das würden wir uns morgen richtig angucken. An der Börnepader verabschiedeten wir uns von den letzten Genussradlern. So fand der etwas unglücklich verlaufene Tag nicht einmal einen komplett versöhnlichen Abschluss.
Zum Glück feierten bei uns im Hof noch die Nachbarn, die bei einem Open-Air-Konzert vor der Kaiserpfalz gewesen waren. Wir brauchten also doch nicht zu verdursten.

Fazit:
Die Klostergarten-Route bietet nicht nur eine Vielfalt an Klöstern im Kulturkreis Höxter, auch die Radwege zwischen den Klöstern sind in einwandfreiem Zustand und führen durch beschauliche Landschaften. Die einzigen schlechten Wegstrecken waren der An- und Abreise geschuldet, denn dabei muss jeweils das Eggegebirge überquert werden. Die etwas einfacheren Pässe liegen weiter nördlich bzw. südlich. Und kulinarisch waren die beiden Abende unterwegs echte Höhepunkte (Klosterkrug und Pferdestall).

Tor zur Kükenquelle


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